Skifreizeit der weiblichen C-Jugend

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Bericht unserer Skifreizeit am Feldberg

Vom 12-14.03.2004

Weibliche C- Jugend on tour ...

... oder: Wie machen wir mit unseren Mädels den Feldberg unsicher ?

 

Ankunft:

Nach 3, 5 stündiger Fahrt war es soweit: Wir kamen um 19:00 Uhr am Feldberg an. Unsere Fahrerin Karin etwas Ärzte geschädigt und Trainer Jörg durfte Hip Hop in 20 verschiedenen Varianten hören ( 2 Lieder die ganze Fahrt , versteht sich).

Die Zimmerverteilung lief dann reibungslos und das Bettenmachen auch. Es war gegen 20:00 Uhr, als wir dann gegenüber in der Pizzeria einfielen. Alle wurden satt und wir machten uns zurück in die Herberge.

Es war jetzt 22:00 Uhr aber an Schlafen nicht zu denken. Also wurde dann im Aufenthaltsraum noch gezockt bis die Karten glühten.

Irgendwann war dann doch noch die verdiente Bettruhe angesagt.

 

Samstag:

Nach ausgiebigem Frühstück durften die Kids endlich raus und in den Schnee. Klar, bei etwa 1 Meter Schnee waren diese hier nicht mehr zu halten.

Ausrüstungsempfang beim Skiverleih. Erste große Augen bei den Verleihern, denn die konnten einfach nicht glauben, dass Mädels im Alter von 13- 14 Jahren Schuhgröße von 43 und 44 hatten. Aber egal, auch diese Hürde konnte problemlos bewältigt werden und nun wurden die Gruppen aufgeteilt.

Die Anfänger gingen zu Peter ( Sam) und mir und die, die schon fahren konnten sind mit Angelika und Karin auf die Piste.

Für die Anfänger hieß es jetzt erst einmal in die Ski zu kommen und sich auf den Skiern zu bewegen. Also wurde den Kids erst einmal gezeigt wie man sich mit Skiern fortbewegt und den kleinen Übungshügel erklimmt. Bei allen hat das eigentlich gut von Anfang an funktioniert.

 

Jetzt musste man mal üben, wie man mit den Skiern unter den Füßen auch wieder zum stehen kommt. Pflugfahren war angesagt. Nachdem auch das geklappt hat war Kurvenfahren dran. Hier hatten einige der Kids schnell raus wie dies geht, andere hatten so ihre Mühe damit. Aber schon nach einer Stunde konnten wir uns mit allen etwas höher wagen um dann mal zu sehen wie die Übungen gefruchtet hatten. Also ehrlich, Peter und ich waren nicht schlecht erstaunt, das alle sich wirklich so gut anstellten.

Einzig dass erklimmen der Hügel zu Fuß hat den Mädels nicht so gefallen, aber das gehört zum ersten Mal auf Skiern dazu. Alle wollten jetzt zum Lift. Bis 12:00 Uhr blieben wir am Übungshang gegenüber der Herberge.

Gegen 12: 00 Uhr Mittagspause in der Herberge.

Wir wollten es jetzt wissen. Nach der Mittagspause ging es zum ersten Mal an den Lift. Nach ausführlichen Anweisungen von Angelika, wie man sich im Lift zu verhalten hat, schnappte sich jeder, der fahren konnte einen Anfänger und der erste Kilometer am Lift wurde ohne Zwischenfälle bewältigt.

Wir sind dann zum Seebruck unterhalb des Feldberges, wo ein Tellerlift und ein schöner Übungshang auf die Mädels wartete. Alle Betreuer mit Liftkarten ausgestattet gings dann rauf auf den Hang und ab geht die Post.

Angelika und Karin nahmen sich nun unseren Anfängern an und Peter und ich denjenigen, die fahren konnten. Diese haben wir dann gleich einmal in den 6er Sessellift verfrachtet und vom Gipfel des Feldberges gings dann hinab ins Tal. Nach einigen Fahrten haben wir 4 der Anfänger bei Karin und Angelika abgeholt und auch diese schon mit dem Sessellift mit nach oben genommen. 2,5- 3 KM Abfahrt, ein Genuss für unsere Anfänger und die Freude war riesig.

Gegen 15:30 haben wir die 4 Mädels dann wieder bei Karin und Angelika abgeliefert und siehe da, auch die beiden anderen Anfänger konnten schon richtig gut fahren. Die 4 konnten dann noch die restlichen Punkte Ihrer Karte verfahren.

Mit den Könnern sind dann Peter und ich auf die andere Seite des Feldberges gewechselt und wollten hier mal testen wie gut diese wirklich sind. Also gings rauf über den Grafenmatt ins Tal auf die richtig mittelschweren Pisten bis nach Fahl hinunter.

Alle sind hier ohne Blessuren davon gekommen und nun mussten wir ja wieder nach oben. Caroline hat dann Peter noch aus dem Lift geworfen und nach dem auch er oben war haben wir uns dann mit allen wieder unten getroffen.

16:30 Uhr. Es hieß es Ausrüstung abgeben und fertig machen zum Abendessen.

Nach üppigem Abendessen und einem Tag auf der Piste sollte man eigentlich meinen, dass jetzt Ruhe war: VON WEGEN.

Gegen 21:00 Uhr haben Peter und Ich mit 5 weiteren dann noch eine kleine Nachtwanderung unternommen. Eigentlich wollten wir auf einer der Hütten einkehren vor dem Rückweg, aber diese war nur noch für Gäste der Hütte offen. Also Abmarsch den Berg wieder runter.

Schneeballschlachten inklusive und einseifen der Betreuer mit Freude kamen wir dann unten wieder an. Da wir noch was trinken wollten, bevor wir in die Herberge zurückkehrten, blieb nur noch das Pub gegenüber der Herberge.

Hier ging dann die Post so richtig ab, und die Mädels durften dann auch mal Après Ski in Life erleben. Wir haben uns etwa eine ½ Sunde dort aufgehalten, da das Pub einfach brechend voll war und sind dann zurück in die Herberge.

Es war jetzt ca. 23:30 Uhr aber immer hatten unsere jungen Damen nicht genug. Auch die, die in der Herberge geblieben waren, sind dann anscheinend wieder munter geworden. Also saßen wir dann noch bis ca. 01:00 Uhr beim Spielen.

Nachtruhe : HURRA!!!!!!!!

 

Sonntag:

Der Tag der Abreise! OH wie bitter. Alle wollten noch bleiben.

Also wurde erst einmal gefrühstückt, die Brötchen für unsere Launchpakete geschmiert und dann die Buden auf Vordermann gebacht.

Die Klamotten wurden dann im Skikeller verstaut und Schlitten ausgeliehen. Gegenüber hat man sich dann noch wilde Schneeballschlachten und Schlittenfahrten geliefert. Aber nach 1 Std. hatten die Mädels dann einfach noch Lust etwas zu unternehmen. Also die Schlitten im Schlepptau gings hinter der Herberge durch den Wald in Richtung Feldberg Gipfel. Nach 2 KM und einer Stunde Fußmarsch sind dann alle mit den Schlitten in mehr oder weniger rasanter Fahrt den Waldweg wieder runter. Einige haben bei der Schlittenfahrt wahrscheinlich öfter im Schnee gelegen als beim Skifahren.

 

      

                

Gegen 12:00 Uhr hieß es dann sammeln und noch gemütlich in einer Skibar was trinken, danach die Autos beladen und Abfahrt nach Hause.

In Titisee Neustadt haben wir dann zum Abschluss die Weltcupschanze besichtigt. Aber nicht genug die anzuschauen, nein man musste ja noch ca. 1000 Stufen bis zu den Absprungbalken nach oben laufen und sich dort verewigen.

 

Gegen 14:00 Uhr ging es dann Richtung Heimat. Um 17:00 Uhr waren wir zu Hause.

Ich denke, für alle Beteiligten war dies ein erlebnisreiches Wochenende und hat allen Spaß gemacht.

 

Ganz herzlich bedanken will ich mal bei Peter und Angelika Reimringer und Karin Galinowski.

Ohne Euch wäre dieses Wochenende und der reibungslose Ablauf gar nicht möglich gewesen.

Vielen Dank im Namen der ganzen Mannschaft.  

Jörg Galinowski

 

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